UNSERE GESCHICHTE

DIE ERSTE BRAUANLAGE

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Unser Gründer Oli Lemke hat bereits ein BWL-Studium abgebrochen und ein Brauereistudium abgeschlossen, als er beschließt, eine eigene Brauerei ins Leben zu rufen. Wichtiger noch: Er hat Erfahrungen gesammelt, rund um den Globus, hat in Venezolanischen Großbetrieben gearbeitet und in Japan komplette Brauereien gebaut. Mit diesem Erfahrungsschatz im Gepäck schweißt er in der Garage eines Freundes 1998 die erste eigene Brauanlage zusammen.

WITH A LITTLE HELP FROM MY FRIENDS

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Von Olis Euphorie angesteckt, verwandeln sich sämtliche Freunde in Handwerker und bauen einen heruntergekommenen S-Bahn-Bogen am Hackeschen Markt zu einem Brauhaus aus.

Am 21.11.1999 wird der Traum wahr: Das Brauhaus Lemke öffnet seine Türen. In den ersten Monaten überfordern wir unsere Gäste mit 50 verschiedenen Bieren und stellen eine Menge Unsinn an, doch wir lernen jeden Tag etwas Neues dazu. Und überleben.

WIR WACHSEN

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Die Tiergartenquelle ist seit über 80 Jahren eine studentische Institution, als sie 2003 überraschend schließt. Wir entscheiden, die Institution weiterzuführen, und verkaufen dort unser Lemke Bier.

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Zu diesem Zeitpunkt läuft der Betrieb in unserem S-Bahn-Bogen auf Hochtouren, sodass wir mit dem Brauen kaum nachkommen. Zu unserem Glück ergibt sich 2004 die Gelegenheit, Leopold’s Brauhaus am Alexanderplatz zu übernehmen. Wir eröffnen das Brauhaus Mitte.

LEOPOLD'S BRAUHAUS WIRD ZU BRAUHAUS MITTE

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2007 gesellt sich eine weitere Berliner Institution zu uns: das Luisenbräu in Charlottenburg. Die älteste Gasthausbrauerei Berlins ist zugleich der Ort, an dem unser Gründer als Praktikant seine ersten Brauerfahrungen sammelte. Im selben Jahr verdoppeln wir die Fläche unseres Betriebes am Hackeschen Markt.

OLI ON THE RUN

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Wir, das Lemke Team, sind eine eingespielte Mannschaft. So kann sich unser rastloser Gründer immer wieder aus dem laufenden Betrieb ausklinken und seiner zweiten Leidenschaft nachgehen: dem Bau von Brauereien.

Überflüssig zu erwähnen, dass der deutsche Boden für seinen Erfahrungshunger nicht ausreicht, schließlich will auch auf Teneriffa und in der Mongolei gutes Bier gebraut werden.

Die größte Herausforderung für die Kollegen besteht dabei immer in seiner Heimkehr, denn stets kommt er mit neuen „Anregungen“ zurück.

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2010 erfolgt die zunächst letzte Vergrößerungsmaßnahme: Die Tiergartenquelle erhält einen wunderschönen Biergarten, der vom ersten Tag an großen Anklang findet.

WIR WOLLEN IN FLASCHEN ABFÜLLEN

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Wir beschließen, mit der Abfüllung unserer Biere auf Flaschen zu beginnen. Ein winziger Schritt für die Menschheit, ein Riesenschritt für einen kleinen Brauer.

Um dafür gerüstet zu sein, richten wir ein Labor inklusive einer eigenen Hefebank ein. Die ursprüngliche Brauerei am Hackeschen Markt wird zur Versuchsbrauerei umgebaut. Hier werden fortan bis zu 200 Sude im Jahr produziert, die ausschließlich der Produktentwicklung dienen. So entstehen die außergewöhnlichsten Biere. Noch aber warten sie auf Abfüllung.

LEMKE AUßER HAUS

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Nach jahrelanger Planung und monatelangem Umbau ist es so weit: gleichzeitig mit unserem überarbeiteten Markenauftritt ist unsere eigene Abfüllung installiert.

Ab jetzt sind unsere beliebtesten Biere auch in der Flasche zu bekommen. Doch auch wenn das Logo neu ist – unser Bier ist, was es immer war und immer sein wird: naturbelassen und handgemacht und in Berlin.

NEUE HEIMAT DER BRAUEREI

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Nach zwei Jahren aufwendigen Umbaus wird das ehemalige Brauhaus Mitte als Brauhaus Lemke am Alex wieder eröffnet. Auf mehreren Ebenen mit insgesamt 600 Sitzplätzen können unsere Gäste unterschiedliche Bier-Welten entdecken und erleben.

Das Interieur – ob im Kaminzimmer am warmen Feuer, im Jagdzimmer, im großen Gastraum oder in unserer gemütlichen Barrel Lounge – schafft dabei eine individuelle Atmosphäre, so vielseitig wie die ständig wachsende Zahl unserer handwerklich gebrauten Biere.

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Kaum war das Lemke am Alex wiedereröffnet, geht es mit dem nächsten großen Bauprojekt weiter. Denn die Produktionskapazitäten wurden schon wieder knapp und so begannen Mitte 2017 die aufwendigen Arbeiten für unser neues Sudhaus.

Nach sieben Monaten – Anfang 2018 – konnten wir dann endlich den ersten Sud fahren. Das neue Sudhaus befindet sich zwischen dem „Lemke am Alex“ und dem „Lemke am Hackeschen Markt“ in den historischen S-Bahnbögen. Während oben die Züge rumpeln, brodelt und dampft es unten in den Kesseln. Die neue Anlage umfasst ein Füllvolumen von insgesamt 35 Hektolitern. Das alte Sudhaus, im Haus am Alexanderplatz gelegen, fasste im Vergleich lediglich 15 Hektoliter.